Deep Dive: Wie Deutschland unabhängiger von China bei Seltenen Erden werden kann

Shownotes

„Der Nahe Osten hat Öl, China hat Seltene Erden“, das soll 1987 der damalige chinesische Staatschef Deng Xiaoping gesagt haben. Der Spruch ist nun fast 40 Jahre her und ist aktueller denn je. Bei der Versorgung mit Seltenen Erden und anderen kritischen Rohstoffen sind viele deutsche Unternehmen auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen, vor allem aus China. Dass diese Lieferkette extrem anfällig ist, zeigt vor allem die jüngste Vergangenheit, besonders an der Handhabe der US-Regierung von sogenannten Strafzöllen, die ihrerseits Gegenreaktionen hervorrufen.

Engpässe und mögliche Produktionsstopps sind da vorprogrammiert. Der Ruf nach alternativen Quellen für Seltene Erden und andere kritische Metalle ist groß. Genau an dieser Stelle setzt die Forschung von Daniel Goldmann an. Er ist Professor für Rohstoffaufbereitung und Recycling an der Technischen Universität Clausthal im Harz und forscht bereits seit 40 Jahren zu dem Thema. Er ist zu Gast in unserer neuen Deep-Dive-Folge und gibt einen Einblick in diesen Wirtschaftsbereich. Er erzählt auch, wie weit Verfahren für die Gewinnung kritischer Rohstoffe aus Produkt- und Minenabfällen heute bereits sind. 

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