Weekly #137: Vehicle-to-Grid, Ausflug zum größten Röntgenlaser der Welt

Shownotes

Info: In der kommenden Woche, am 26.2., entfällt das Weekly.

Neben dem Verkauf von Klimazertifikaten gibt es eine zweite Möglichkeit, wie private Besitzer:innen von E-Autos mit ihrem Fahrzeug Geld verdienen können. Die Formel dafür heißt: Vehicle-to-Grid. Dahinter steckt das Konzept des bidirektionalen Ladens. Die Idee ist eigentlich schon 15 Jahre alt und vom Prinzip her recht einfach erklärt, denn man stellt als E-Auto-Besitzer:in die Speicherkapazität seines Fahrzeugs einem Dienstleister zur Verfügung, der diese als Regelenergie vermarktet. Allerdings gibt es im Vorfeld einiges zu beachten – sowohl beim Fahrzeug selbst, bei der Wallbox und dem Anschluss ans Stromnetz. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, erzählt im Podcast, welche E-Autos für bidirektionales Laden ausgestattet sind und wie viel das den Besitzer:innen einbringt.

Erst vor kurzem wurde mit großen Feierlichkeiten der weltgrößte Röntgenlaser vom European XFEL neu gestartet. Und der steht ganz unaufgeregt in Hamburg-Schenefeld auf dem Campus des DESY. Vorausgegangen war eine lange Phase von mehreren Monaten für Wartungsarbeiten und für zahlreiche Neuerungen an der Tunnelanlage und an den Experimentierstationen. Und nicht nur jetzt erst nach dem Neustart ist diese Forschungsanlage tatsächlich eine Anlage der Superlative. Mit dem Röntgenlaser lassen sich ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich erzeugen – 27.000-mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Grund genug also, dass sich Wolfgang Stieler, Redakteur bei MIT Technology Review, die Anlage mal genauer zeigen lässt. Von seinen Eindrücken berichtet er im Podcast.

Außerdem im Weekly:

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