Weekly #140: Solarförderung, quietschende Schuhe, geheimnisvolles Universum

Shownotes

Ein geleakter Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sorgt für Wirbel: Demnach plant das Bundeswirtschaftsministerium, die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen zu streichen. Die Neuerung zielt auf Aufdach-Anlagen bis 25 Kilowatt ab. Diese seien „inzwischen aufgrund gesunkener Kosten oft bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, sofern sie hohe Eigenverbrauchsanteile realisieren können“, heißt es in dem Entwurf. Gregor Honsel, Redakteur bei MIT Technology Review, sieht ebenfalls die Entwicklung, dass sich private PV-Anlagen nur noch mit hohem Eigenverbrauch lohnen. Zudem werden Batteriespeicher immer billiger, sodass sich die Eigenverbrauchsquote recht einfach optimieren lässt. Und beim gesamten Zubau von Photovoltaik-Leistung spielt die Musik ohnehin längst bei großen Freiflächenanlagen im Megawattbereich. Dennoch sieht Gregor gute Gründe, die Förderung beizubehalten.

Wir alle kennen das nervige Alltagsgeräusch: Geht man mit Turnschuhen über eine glatte Oberfläche, wird es früher oder später unangenehm quietschen. Der Grund war bisher ein Geheimnis. Forschende der Uni Harvard haben das Geräusch jetzt näher untersucht und sind ihm mit Hochgeschwindigkeitskamera und Mikrofon auf die Schliche gekommen. Der Ausgangspunkt waren Basketballschuhe. Wie die Forschenden genau vorgegangen sind, erklärt Andrea Hoferichter, Redakteurin bei MIT Technology Review.

Außerdem im Weekly:

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Transkript anzeigen

Nils Bolder: Hey zusammen. Unser heutiges erstes Thema ist die Abschaffung der Solarförderung.

Nils Bolder: Mein Kollege Gregor Honsl hat recherchiert und sich auch dabei ein bisschen aufgeregt.

Gregor Honsel: Wie immer, was sorge ich dafür.

Andrea Hoferichter: Gibt ja auch Grund.

Nils Bolder: Außerdem schauen wir auf unsere Schuhe, also nicht ganz genau,

Nils Bolder: nämlich eher auf das Phänomen und warum die Schuhe quietschen,

Nils Bolder: was das vielleicht mit Erdbeben sogar zu tun hat.

Nils Bolder: Dazu hat meine Kollegin Andrea Hofrichter einen Artikel geschrieben.

Nils Bolder: Zu guter Letzt haben wir noch einen Medientipp mitgebracht, auch wieder von Gregor Hansel.

Nils Bolder: Er hat nämlich ein paar neue Folgen der ZDF-Serie Geheimnisvolles Universum

Nils Bolder: geschaut und hoffentlich ein paar spannende Space-Facts mitgebracht.

Nils Bolder: Mein Name ist Nils Boulder, ich bin bei T3N zuständig für Podcast und Bewegtbild

Nils Bolder: und diese Woche darf ich mal wieder

Nils Bolder: diesen Creech lebendigen Podcast moderieren. Viel Spaß beim Zuhören.

Nils Bolder: Gregor, du hast dich ja, ich habe es gerade schon angekündigt,

Nils Bolder: wieder ein bisschen mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz beschäftigt bzw.

Nils Bolder: Einem geliebten Gesetzesentwurf. Was steht denn da jetzt konkret zur Solarförderung drin?

Gregor Honsel: Also der größte Aufreger dabei ist sicherlich die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung

Gregor Honsel: für Anlagen bis 25 Kilowatt.

Gregor Honsel: Also das sind halt kleine Aufdachanlagen, so üblicherweise haben die so bis

Gregor Honsel: 10 Kilowatt, die man sich auf allen Familienhäusern setzt.

Gregor Honsel: Die Einspeisevergütung dafür soll abgesetzt werden mit dem Argument,

Gregor Honsel: dass sie sich ja schon alleine wirtschaftlich tragen und zwar durch den Eigenverbrauch.

Gregor Honsel: Das ist nicht ganz falsch. Also wir machen mal kurz eine Rechnung auf.

Gregor Honsel: Die Einspeisevergütung ist im Moment bei knapp unter 8 Cent pro Kilowattstunde.

Gregor Honsel: Und das ist natürlich nicht viel. Wenn du überlegst, Haushaltsstrom kostet 30,

Gregor Honsel: 35 Cent, wenn du den nicht verbrauchst, sondern stattdessen den Strom vom Dach

Gregor Honsel: nimmst, sparst du halt 35 Cent pro Kilowattstunde.

Gregor Honsel: Also die Einspeisevergütung spielt eigentlich keine große Rolle,

Gregor Honsel: Und umso mehr als Speicher immer günstiger werden, kann man auch möglichst viel

Gregor Honsel: von dem eigenen Solarstrom selbst verbrauchen,

Gregor Honsel: dass man also auch den Strom aus der Mittagszeit noch ein bisschen Abend retten

Gregor Honsel: kann und dann möglichst viel Eigenverbrauch.

Gregor Honsel: Das ist mittlerweile relativ auskömmlich.

Gregor Honsel: Insofern klingt das jetzt nach keiner großen Katastrophe. ist es eigentlich auch nicht so.

Gregor Honsel: Die wirkliche Musik spielt bei der Solar-Photobatt-Tag eher bei großen Freiflächen-Solaranlagen.

Gregor Honsel: Da reden wir eher im Bereich von Megawatt-Solars.

Gregor Honsel: Oder hohen dreistelligen Kilowatt-Bereichen. Warum ist das jetzt ein Problem?

Gregor Honsel: Also erstmal ist es ja so, dass

Gregor Honsel: natürlich parallel dazu auch die großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen,

Gregor Honsel: denen geht es ja auch an den Kragen.

Gregor Honsel: Also man kann jetzt nicht sagen, was kümmert uns die kleinen Anlagen,

Gregor Honsel: Hauptsache den Großen geht es ja auch an den Kragen.

Gregor Honsel: Also über verweigerten Netzanschluss zum Beispiel, das ist jetzt wieder ein Teil,

Gregor Honsel: das mit dem Netzpaket zusammenhängt, wo ich mich letztes Jahr,

Gregor Honsel: letztes Folgejahr drüber aufgeregt, nee, da habe ich mich über das Gewerbe getroffen,

Gregor Honsel: wo ich mich über drei Folgen, vier Folgen vorher mal drüber aufgeregt habe.

Gregor Honsel: Genau, also es ist ja so eine kleine Nadelstiche. Das ist per se jetzt nicht

Gregor Honsel: das große Drama, auch nicht für die Energiewende.

Gregor Honsel: Aber es sind so kleine Nadelstiche und man denkt sich immer,

Gregor Honsel: man braucht doch jede einzelne verdammte Kilowattstunde.

Gregor Honsel: Und dadurch wird halt jetzt trotzdem weniger zugebaut.

Gregor Honsel: Und wofür brauchen wir diese Kilowattstunde? Zum Beispiel für die heißgeliebten

Gregor Honsel: E-Fuels und Wasserstoffe, die jetzt verbrannt werden sollen.

Gregor Honsel: Dafür brauchen wir ganz viel erneuerbare Energie.

Gregor Honsel: Also im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes, worüber wir mich letzte Woche aufgeregt haben.

Gregor Honsel: Und ja, genau. Und ganz konkret, diese Solarfond hat natürlich auch warum ist die schlecht?

Gregor Honsel: Weil zum Beispiel Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer weniger zubauen,

Gregor Honsel: als sie eigentlich von der Dachfläche her könnten.

Gregor Honsel: Normalerweise ist ja der begrenzende Faktor die Dachfläche, passt halt nur so

Gregor Honsel: und so viel drauf, aber macht ja Sinn, wenn ich mir so ein Ding schon aufs Dach

Gregor Honsel: setze, dann mache ich das Dach halt ganz voll.

Gregor Honsel: Wenn du jetzt aber nur auf deinen eigenen Bedarf schaust, kommt es mit deutlich

Gregor Honsel: weniger aus, wird weniger zugebaut, ist doof.

Gregor Honsel: Der zweite Punkt ist natürlich auch so eine Sache der sozialen Teilhabe.

Gregor Honsel: Auf die Art und Weise kommen zumindest Eigenheimbesitzerinnen und Besitzer selber

Gregor Honsel: in die Lage, erneuerbare Energien einspeisen zu können.

Gregor Honsel: Und das macht natürlich auch, macht daraus eine Bürgerenergie.

Gregor Honsel: Also es ist dezentral, da verdienen halt Bürger das Geld und Bürgerinnen und nicht Konzerne.

Nils Bolder: Demokratisch?

Gregor Honsel: Demokratisch, ja. Aber gut, man kann es einwenden, Mieterinnen und Mieter haben

Gregor Honsel: da nichts von, sondern nur halt so die bürgerliche Mitte mit dem eigenen Häuschen.

Gregor Honsel: Stimmt zwar alles, aber wenn die jetzt auch da rausgedrängt werden,

Gregor Honsel: ist ja auch keinem geholfen. Nutzt ja Mietern und Mieterinnen genauso wenig.

Nils Bolder: Ich hätte jetzt sogar noch ein bisschen vorher angesetzt oder mit einer Frage

Nils Bolder: angesetzt, weil ich mich gerade frage, wie funktioniert denn jetzt gerade diese

Nils Bolder: Energieeinspeiseförderung?

Nils Bolder: Was ist das deutscheste Wort, was es gibt?

Gregor Honsel: Vergütung. Ja, ist auch deutsch, aber auch nicht besser.

Nils Bolder: Ja, wie funktioniert das denn jetzt, wenn ich so ein Solardach habe oder mir bauen lassen würde?

Gregor Honsel: Du bekommst eine feste Vergütung für jede Cent, für die Kilowattstunde,

Gregor Honsel: die du ins öffentliche Netz einspeist.

Gregor Honsel: Und was du nicht einspeist, kannst du selbst, also du verbrauchst so viel,

Gregor Honsel: wie es geht selber, aus wirtschaftlichen Gründen, wenn du vernünftig bist.

Gregor Honsel: Und was drüber hinausgeht, kannst du einspeisen.

Gregor Honsel: Und dafür kriegst du dann die 8 Cent, knapp 8 Cent.

Gregor Honsel: Und du kannst dich auch entscheiden, nur einzuspeisen ohne Eigenverbrauch.

Gregor Honsel: Dann kriegst du ein bisschen mehr, macht aber wenig Sinn.

Nils Bolder: Dann verliert man halt ein bisschen Geld, was man noch zusätzlich verdient.

Gregor Honsel: Genau. Und jetzt musst du allen Überschuss, den du hast, also so wie es der

Gregor Honsel: Plan vorsieht, sollst du jeden Überschuss, den du hast, nicht mehr einspeisen

Gregor Honsel: können automatisch, dann musst du es direkt vermarkten.

Gregor Honsel: Das heißt, du suchst dir einen Dienstleister und der verkauft diese Strommengen an der Strombörse.

Nils Bolder: Also ein Mittelmann noch, eine Mittelfirma da noch zwischengeschaltet.

Gregor Honsel: Genau. Was für Privathaushalte viel zu aufwendig ist. und du hast natürlich

Gregor Honsel: wieder einen Dienstleister, der auch Geld dran verdient.

Gregor Honsel: Und das größte Problem ist natürlich, dass du genau dann stromlos werden willst,

Gregor Honsel: wenn alle losstromlos werden wollen, nämlich wenn wenig Bedarf da ist und wenn die Sonne scheint.

Gregor Honsel: Das heißt, dann machen sich natürlich auch die ganzen Leute,

Gregor Honsel: macht sie die Solarenergie, das ist ein generelles Problem, an der Strombörse

Gregor Honsel: selber die Preise kaputt.

Gregor Honsel: Und da gibt es halt nichts für. Also wird die Energie dann einfach,

Gregor Honsel: ja, werden die Anlagen abgeschaltet, obwohl sie da sind und dann geht halt Energie verloren.

Gregor Honsel: Und das zu einer Zeit, wo wir echt jede Kilowattstunde, wie schon erwähnt, gut brauchen können.

Nils Bolder: In deinem Artikel hast du ja auch mit ExpertInnen darüber gesprochen oder zumindest zitiert.

Nils Bolder: Was sagen die denn zu diesem Gesetzesentwurf oder zu diesem geleakten Gesetzesentwurf?

Gregor Honsel: Das ist unterschiedlich. Einige sagen, es ist durchaus vernünftig,

Gregor Honsel: weil die tragen sich ja selber, müssen nicht ewig subventioniert werden.

Gregor Honsel: Und das stimmt auch. Also sie können echt nicht ewig subventioniert werden.

Gregor Honsel: Andere argumentieren halt so wie ich oder andere als ich argumentiere so wie

Gregor Honsel: die, weil ich mir auch erstmal die Expertenmeinungen da anhöre und daraus meine eigene Meinung bilde.

Gregor Honsel: Also das ist auch so ein Tenor meiner Argumentationslinie, die sich auch bei

Gregor Honsel: Expertinnen und Experten findet.

Nils Bolder: Du meintest ja auch, dass das irgendwie so eine Art Sabotage in drei Schritten

Nils Bolder: und für dich hat das ja irgendwie schon ein System, so wie ich das rausgelesen

Nils Bolder: habe. Was sind das für drei Schritte? Was ist das für ein System?

Gregor Honsel: Genau, also erstmal wird irgendwas geleakt. Das PV-Magazin schreibt da sehr

Gregor Honsel: sarkastisch, oh, da ist mal wieder irgendwas vom Lastwagen gefallen in Berlin.

Gregor Honsel: Warum, weiß ich nicht, um erstmal das Thema zu setzen oder dass sich halt ein

Gregor Honsel: bisschen die Welle der Empörung zu brechen, weil am Anfang sagen alle,

Gregor Honsel: ja, ist ja nur ein Entwurf,

Gregor Honsel: jetzt regen wir uns erstmal über konkrete Gesetzentwürfe auf und nicht über

Gregor Honsel: irgendwelche geleakten Entwürfe.

Gregor Honsel: Und wenn es dann wirklich ernst wird, sagen alle, ja, aber es war doch neu,

Gregor Honsel: war doch nicht neu, also vielleicht so ein bisschen die Empörung zu managen.

Gregor Honsel: Oder ich weiß es nicht. Oder vielleicht ist es auch nur versehentlich geleakt.

Gregor Honsel: Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist das so ein gewisses Muster,

Gregor Honsel: dass bevor mal irgendwas Konkretes rauskommt, erst mal irgendwas geleakt wird,

Gregor Honsel: dass sich erst mal alle aufregen können und dann kommt irgendwas bei rum,

Gregor Honsel: naja, was dem entspricht oder auch nicht.

Gregor Honsel: Und man verliert auch den Überblick. Man weiß jetzt gar nicht, was ist jetzt angesagt?

Gregor Honsel: Für was lohnt es sich, sich aufzuregen, was nicht?

Gregor Honsel: Ist halt auch ein bisschen Verwirrung. Man ist dann auch irgendwann mental überladen,

Gregor Honsel: weil du jetzt nie verstehst, was war jetzt die Phase.

Gregor Honsel: Der Schritt zwei ist natürlich, sage mir, dass dir die Klimaziele egal ist,

Gregor Honsel: ohne mir zu sagen, dass dir die Klimaziele egal sind.

Gregor Honsel: Es wird natürlich immer gesagt, bei jeder Maßnahme wird halt betont,

Gregor Honsel: nein, wir bleiben bei den Klimazielen von Deutschland.

Gregor Honsel: Wir fassen unsere Klimaziele nicht an.

Gregor Honsel: Aber dann wird genau nichts getan, um sie zu erreichen, also die Maßnahmen,

Gregor Honsel: werden halt immer weiter zurückgenommen wo wir jetzt schon jetzt nicht mehr

Gregor Honsel: auf der Zielgeraden sind also

Gregor Honsel: jetzt ist schon abzusehen, dass wir die Klimaziele nicht erreichen werden,

Gregor Honsel: und da werden auch alle Maßnahmen, die dazu beitragen können,

Gregor Honsel: werden so langsam unterhüllt aber nein, die Ziele fassen wir nicht an und dann wird es irgendwann ein,

Gregor Honsel: großes Erstaunen geben Oh, wir haben unsere Klimaziele nicht erreicht.

Gregor Honsel: Wie konnte das passieren?

Gregor Honsel: Aber wahrscheinlich ist die Spekulation, bis dahin sind sie längst nicht mehr

Gregor Honsel: im Amt und haben sich den Stress nicht angetan, jetzt irgendwas Unpopuläres durchsetzen zu müssen.

Gregor Honsel: Und bis dahin, ja, keine Ahnung.

Gregor Honsel: Das Kalkül dahinter ist mir auch nicht so ganz klar. Aber naja,

Gregor Honsel: ist auch so eine Verschlauungstechnik.

Nils Bolder: Und der dritte Schritt?

Gregor Honsel: Immer funktionierende Dinge so lange mit kleinen Nadelstichen zu traktieren,

Gregor Honsel: bis sie eben nicht mehr funktionieren und dann zu sagen, seht ihr, funktioniert er nicht.

Gregor Honsel: Also ein Beispiel dafür ist zum Beispiel der Stromnetzausbau.

Gregor Honsel: Hintergrund ist ja immer, das Stromnetz ist nicht ausreichend ausgebaut,

Gregor Honsel: darum können wir weniger erneuerbare Energie zubauen.

Gregor Honsel: Könnte man natürlich sagen, ja, dann gib mal Gas mit dem Ausbau vom Netz.

Gregor Honsel: Aber stattdessen gibt es jetzt im Koalitionsvertrag einen Passus für Fernleitungen,

Gregor Honsel: dass sie als Freileitung gebaut werden dürfen.

Gregor Honsel: Das hat zur Folge, dass es wieder neue Planungen geben wird,

Gregor Honsel: dass es Widerstand von der Bevölkerung geben wird.

Gregor Honsel: Da gibt es technisch gute Gründe für, aber es verzögert das Ganze wieder.

Gregor Honsel: Also jetzt ist halt alles auf Erdkabel. Zumindest die großen,

Gregor Honsel: Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungstrassen. Und nachher kann man dann sagen,

Gregor Honsel: ja, verzögert sich wieder alles.

Gregor Honsel: Und dann kannst du nachher sagen, ja, seht ihr, Strom ist nicht ausgebaut.

Gregor Honsel: Haben wir auch gleich gesagt.

Gregor Honsel: Erneuerbare Energien passen nicht zum Stromnetz.

Nils Bolder: Passt nicht.

Gregor Honsel: Ja, seht ihr, habe ich es auch gleich gesagt.

Andrea Hoferichter: Ja.

Gregor Honsel: Und ja, das gilt auch für ...

Gregor Honsel: Ja, jetzt viel Solarenergie. Also je mehr du dazu beisteuerst oder vielleicht

Gregor Honsel: auch Smart Meter integrierst und dafür sorgst,

Gregor Honsel: dass Heimspeicher von der Ferne regelbar sind, dass sie zum Beispiel auch das

Gregor Honsel: Strom des Stabilisieren können,

Gregor Honsel: desto weniger Gaskraftwerke brauchst du zum Beispiel.

Gregor Honsel: Aber das ist ja genau, und deshalb müsste man halt eigentlich Gas geben mit

Gregor Honsel: der Digitalisierung des Verteilnetzes, also die untere Ebenen des Netzes und mit Smartmetern.

Gregor Honsel: Aber nein, was tut man? Man bremst den Ausbau von Dachsolaranlagen.

Gregor Honsel: Und damit natürlich auch, wer sich keine Dachsolaranlage baut,

Gregor Honsel: baut sie auch keinen Speicher.

Gregor Honsel: Hast du auch weniger Speicher, kannst du nachher sagen, seht ihr,

Gregor Honsel: funktioniert alles nicht, wir brauchen Gaskraftwerke.

Andrea Hoferichter: Ich habe sogar schon das Argument wieder gehört, dass ein Politiker,

Andrea Hoferichter: ich weiß gar nicht, wer es war, gesagt hat, ja, die Erneuerbaren reichen ja gar nicht.

Andrea Hoferichter: Das ist das Argument, was ich schon in den 70ern oder 80ern gehört habe.

Andrea Hoferichter: Und das kommt, so wird da alles so wieder drauf hingeben, dass es ja gar nicht geht.

Gregor Honsel: Funktioniert nicht, habe ich auch gleich gesagt.

Andrea Hoferichter: Krass, ja.

Nils Bolder: Was bedeutet das denn jetzt für mich, wenn ich jetzt irgendwie mir von irgendeinem

Nils Bolder: Geld eine so Ladenlage aufs Dach holen möchte, da überlege?

Gregor Honsel: Mach es trotzdem.

Nils Bolder: Mach es trotzdem?

Gregor Honsel: Ja, wie gesagt. schnell?

Gregor Honsel: Ja, weiß ich. Ja, natürlich, klar. Wenn du das noch, die Förderung noch mitnehmen kannst, nimm sie mit.

Gregor Honsel: Aber wie gesagt, sie ist halt mit knapp 18 jetzt nicht so wahnsinnig hoch.

Gregor Honsel: Also wenn sie sich mit dem eigenen Verbrauch nicht rechnet, dann rechnet sie

Gregor Honsel: sich, glaube ich, gar nicht. Aber das kann ich jetzt so pauschal nicht sagen.

Gregor Honsel: Aber natürlich, sie rechnet sich umso mehr, wenn du eine Wärmepumpe hast als

Gregor Honsel: großen Verbraucher und Elektroautor.

Gregor Honsel: Also wenn du ein Elektroautor und eine Wärmepumpe hast, ist das natürlich ein No-Brainer.

Gregor Honsel: Pack dir ein PV aufs Dach, was immer geht.

Gregor Honsel: Oder wenn du sonst irgendwie einen hohen Eigenverbrauch hast.

Gregor Honsel: Das ist eine wirtschaftliche Frage, kann man schlecht sagen,

Gregor Honsel: ob jetzt wirklich diese 8 Cent da so das Zunge an der Waage sind,

Gregor Honsel: dass es kippt von wirtschaftlich und nicht wirtschaftlich, ist stark vom Einzelfall

Gregor Honsel: abhängig und mag ich jetzt auch nicht so eine Aussage zu machen. So ein guter John ist.

Gregor Honsel: Echt jetzt?

Nils Bolder: So eine ausgewogene Antwort.

Gregor Honsel: Ach je, na gut. Ja, nehme ich mal so zu Kenntnis.

Nils Bolder: Und damit zum nächsten Thema.

Gregor Honsel: And now for something completely different.

Nils Bolder: Andrea, du hast dir ja in der letzten Woche eine Studie der Harvard School of

Nils Bolder: Engineering and Appliance Sciences angeguckt. Gut, dass du das sagst.

Nils Bolder: In Cambridge. Ich habe es mir aufgeschrieben.

Nils Bolder: Und darin ging es um kreative Schuhe.

Nils Bolder: Warum sollte man sich sowas angucken?

Andrea Hoferichter: Also das weiß ich jetzt gar nicht ganz genau, warum diese Forschenden sich das angeschaut haben.

Andrea Hoferichter: Sie haben geschrieben, die Idee ist ihm bei einem Basketballspiel gekommen.

Andrea Hoferichter: Ich meine, jeder kann ja dieses Turnhallen-Geräusch bei irgendeinem Ballsport,

Andrea Hoferichter: hat man ja sofort in den Ohren sozusagen.

Andrea Hoferichter: Aber die haben ja offensichtlich auch die passende Ausbildung, um das zu untersuchen.

Andrea Hoferichter: Also vielleicht sind da schon vorher Themen erforscht worden, die ähnlich sind.

Andrea Hoferichter: Das kann ich gar nicht genau sagen. Aber offiziell ist der Grund,

Andrea Hoferichter: sie sind bei einem Basketballspiel darauf gekommen und sie haben dann festgestellt,

Andrea Hoferichter: dass es noch gar nicht so genau geklärt ist, warum diese Töne da entstehen und

Andrea Hoferichter: haben sich dann so einen Versuchsstand gebaut.

Andrea Hoferichter: Da haben sie so eine Glasplatte gehabt, auf den sie immer mit so einem Sneaker,

Andrea Hoferichter: den sie da so drauf geschoben haben und haben das Ganze mit so einer Hochgeschwindigkeitskamera

Andrea Hoferichter: gefilmt, die bis zu eine Million Bilder pro Sekunde, glaube ich,

Andrea Hoferichter: macht und ein Mikrofon natürlich.

Andrea Hoferichter: Und dann haben sie eben immer diesen Schuh da drauf geschoben und die Frequenz

Andrea Hoferichter: des Tonen, der Töne gemessen, die Frequenzen und gefilmt, wo der Schuh genau

Andrea Hoferichter: wann Kontakt zu dieser Glasplatte hat.

Andrea Hoferichter: Und das haben sie dann noch so bildlich entsprechend umgesetzt,

Andrea Hoferichter: dass es dann da so helle Pixel gab, sodass sie das ganz gut auch auflösen konnten.

Andrea Hoferichter: Und sie haben dann festgestellt, dass es immer kurz Kontakte gab,

Andrea Hoferichter: die sich dann wieder abgelöst haben und diese Geschwindigkeit,

Andrea Hoferichter: mit der sich diese Kontakte fortpflanzen, also wann immer wieder der nächste

Andrea Hoferichter: Kontaktablösungsprozess war, die Frequenz war ziemlich genau mit dem,

Andrea Hoferichter: was sie akustisch gemessen haben.

Andrea Hoferichter: Und deswegen vermuten sie da einen kausalen Zusammenhang und ja,

Andrea Hoferichter: das war so ihre Erklärung für das Geräusch.

Andrea Hoferichter: Dann haben sie aber noch weitergeschaut und haben dann statt des Schuhs so Gummiblöcke

Andrea Hoferichter: genommen, die sie dann verschieden hoch...

Andrea Hoferichter: So einen Würfel? Ja genau, so ein Gummiwürfel, ähnlich wie so ein Topfschwamm würde ich sagen,

Andrea Hoferichter: so ähnlich vom Format und in verschiedenen Höhen haben sie die getestet und

Andrea Hoferichter: sie haben die einmal so einen glatten Block getestet und Blöcke mit Rillen und

Andrea Hoferichter: dann haben sie erstmal festgestellt, wenn sie diesen Block,

Andrea Hoferichter: diesen glatten Block nehmen und auf einer Glasscheibe reiben,

Andrea Hoferichter: dann haben sie so ein, also ein richtig so ein breites Frequenzspektrum,

Andrea Hoferichter: also einfach, das ist eigentlich nur so ein Rauschen oder ein Zischen oder so.

Andrea Hoferichter: Wenn sie dann Rillen drauf gemacht haben, dann haben sie halt so einen Hauptton eben.

Andrea Hoferichter: Dann klingt es schon eher wie ein Ton, ein bestimmter.

Andrea Hoferichter: Und sie erklären das so, es wirkt wie so ein Wellenleiter, der dann quasi diese

Andrea Hoferichter: Frequenz so ein bisschen, diese Hauptfrequenz so ein bisschen einfängt.

Nils Bolder: Also sind dann die Sohlen theoretisch frequenzgebend.

Andrea Hoferichter: Genau, also was man dann für ein Profil hat offensichtlich. Und sie haben auch

Andrea Hoferichter: festgestellt, je höher der Block ist, desto tiefer ist der Ton.

Andrea Hoferichter: Und das haben sie dann irgendwie noch sich einen Spaß gemacht und haben dann

Andrea Hoferichter: verschiedene Blöcke kreiert und damit die Titelmelodie von Star Wars an der

Andrea Hoferichter: Glaswand durchgequietscht sozusagen.

Nils Bolder: Erwartet uns dann der neue Basketball-Sneaker, der die ganze Zeit im Hintergrund Melodien quietscht?

Andrea Hoferichter: Ich weiß nicht, ob Sie daran schon gedacht haben. Wer könnte man Ihnen vielleicht mal vorschlagen?

Andrea Hoferichter: Aber interessant daran ist eigentlich aus wissenschaftlicher Sicht,

Andrea Hoferichter: dass man halt, wenn man neue Werkstoffe generiert, die bestimmte Haft- oder

Andrea Hoferichter: Gleiteigenschaften haben sollen, dass man die neuen Erkenntnisse dafür vielleicht nutzen kann.

Andrea Hoferichter: Und überrascht waren die auch davon, dass diese Ausbreitung dieser Ablöse- oder

Andrea Hoferichter: Kontaktablöseprozesse so schnell war, also nahezu Überschallgeschwindigkeit offensichtlich.

Andrea Hoferichter: Damit haben die gar nicht so gerechnet, dass das so ähnlich ist wie bei Erdbeben.

Andrea Hoferichter: Wenn Erdbeben entstehen, dann reiben ja auch Erdplatten aneinander,

Andrea Hoferichter: verhaken sich und lösen sich dann plötzlich, wodurch es dann bebt oder das ist

Andrea Hoferichter: zumindest ein Mechanismus.

Andrea Hoferichter: Und dass dann vielleicht auch für die Erdbebenforschung interessant sein könnte,

Andrea Hoferichter: was sie da herausgefunden haben.

Nils Bolder: Du hast gerade das wunderschöne Wort, kommt jetzt auch in mein neues deutsches

Nils Bolder: Wörterbuch der TR-Begriffe, Kontaktablöseprozesse.

Andrea Hoferichter: Ja, wunderbar. Also bei denen hieß es noch ganz Öffnungsprozess.

Andrea Hoferichter: Also da war es noch ganz, also wenn man es so direkt aus dem Englischen übersetzt, war es noch seltsamer.

Gregor Honsel: Ich dachte, das heißt Stick Slip Effekt.

Andrea Hoferichter: Ja, aber das

Gregor Honsel: Ist… Was kenne ich von quietschenden Bremsen?

Andrea Hoferichter: Ja, ja, richtig. Stick Slip Effekt. Genau, das ist genau dieses klassische Ding

Andrea Hoferichter: und die haben aber dadurch,

Andrea Hoferichter: dass das so ganz lokalisierte Effekte sind, nicht dieser grobe Effekt,

Andrea Hoferichter: den du gesagt hast, sondern halt so kleinere haben die die auch anders benannt. Also mini.

Andrea Hoferichter: Also weil natürlich, du hast auch das, was du sagst, hat man natürlich auch

Andrea Hoferichter: im Großen, aber da geht es um so ganz kleine lokalisierte Effekte.

Nils Bolder: Weil der Schuh dann nicht immer die ganze Zeit.

Andrea Hoferichter: Genau, also man sieht das auch, man kann es sich auch angucken in unserem Beitrag,

Andrea Hoferichter: da sind auch Videos verlinkt. da wie das farblich gekennzeichnet ist.

Andrea Hoferichter: Genau, das ist nicht ein Quietsch, sondern das sind sehr, sehr viele.

Gregor Honsel: Dürfen wir noch etwas persönlicher werden?

Andrea Hoferichter: Was kommt jetzt? So, jetzt.

Gregor Honsel: Deine Schuhe mit den hohen Sohlen,

Gregor Honsel: lieber Andrea, die quietschen auch auf Teppichboden, kann das sein?

Andrea Hoferichter: Das ist richtig, genau. Wir laufen ja nicht auf Glas.

Gregor Honsel: Die quietschen auf jedem Untergrund.

Andrea Hoferichter: Auf jeden Fall.

Gregor Honsel: Das weißt du auch bis heute nicht, oder?

Andrea Hoferichter: Das werden ja ähnliche Effekte sein. Davon gehe ich mal ganz stark aus.

Andrea Hoferichter: Ich meine, die haben die Glasplatte genommen, damit sie von unten filmen können,

Andrea Hoferichter: denke ich mal. Damit sie durchgucken können.

Gregor Honsel: Aber es war halt kein Reibungseffekt. Oft habe ich Bohnen...

Andrea Hoferichter: Ja, vielleicht ist es, ja.

Gregor Honsel: Ein Forschungsdesigner.

Andrea Hoferichter: Ich werde das mal den Harvard-Forschenden mitteilen und vielleicht mal ein Video

Andrea Hoferichter: schicken und sie können es dann bewerten.

Gregor Honsel: Aber deine quietschenden Schuhe waren jetzt nicht auslöser dieser Berichterstattung, oder?

Andrea Hoferichter: Nein, Basketball-Schuhe, die habe ich gar nicht.

Gregor Honsel: Achso, okay.

Nils Bolder: Und Erdbeben haben wir hoffentlich auch hier nicht, die ja auch irgendwie zusammenhängen.

Gregor Honsel: Wir hätten das eigentlich aufnehmen sollen, mal deine.

Andrea Hoferichter: Das stimmt eigentlich schon.

Gregor Honsel: So, akustisches Medium, aber die besten Ideen kommen einem immer zu spät.

Andrea Hoferichter: Naja, vielleicht beim nächsten Durchbruch.

Gregor Honsel: Genau.

Nils Bolder: Die quietschenden, also nicht die von Andrea, aber den Artikel über die quietschenden

Nils Bolder: Schuhe und auch den Artikel von Gregor findet ihr natürlich wieder wie immer in den Shownotes.

Nils Bolder: Was ich aber noch habe, ist ein letztes Tremor von Gregor und zwar,

Nils Bolder: du hast dir wieder eine Doku angeguckt zum geheimnisvollen Universum.

Gregor Honsel: Genau, das ist eine kanadische Produktion, zu finden in der ZDF-Mediathek und

Gregor Honsel: es geht überraschenderweise um Astronomie.

Gregor Honsel: Also das übliche halt also die neuen Folgen, die gibt es schon länger,

Gregor Honsel: aber jetzt die neuen Folgen sind seit Anfang des Jahres online,

Gregor Honsel: sind kosmische Strahlen, dunkle Kräfte, Unendlichkeit schwarze Löcher,

Gregor Honsel: Supernovae und ja Lebensbausteine Lebensbausteine, das ist schon ein bisschen älter,

Gregor Honsel: ähm ja halt so klassische Astro-Doku also,

Gregor Honsel: Animationen mit sphärischer Synthesizer-Musik dahinter, dann eine sonore Stimme,

Gregor Honsel: die alles erklärt, was man nicht versteht und dann halt so immer eingeschnitten

Gregor Honsel: Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die das Ganze nochmal erläutern.

Gregor Honsel: Das ist jetzt ziemlich klassische Bauart, aber ich bin da immer hemmungslos

Gregor Honsel: verfallen, diese Art von Infotainment.

Gregor Honsel: Ich finde vor allem auch die Leute, die sie interviewt haben,

Gregor Honsel: das sind auch zum Teil dieselben Leute, die ich schon kenne,

Gregor Honsel: aus anderen Dokus, von einer Dokuserie, die dann glaube ich von der BBC sind und.

Gregor Honsel: Geheimnis des Universums heißen oder so. Ich kann sie auch alle gar nicht auseinanderhalten.

Gregor Honsel: Jetzt reden wir vom Geheimnisvolles Universum. Es gibt aber auch,

Gregor Honsel: glaube ich, eine Serie, die heißt Geheimnis des Universums. Egal, ist auch schön.

Gregor Honsel: Ist egal, guckt es euch halt an, ist immer spannend. Ich finde die Leute halt so stark.

Gregor Honsel: Das sind alles Leute, die mit so einer totalen Begeisterung und leuchtenden

Gregor Honsel: Augen Forschungsfach reden.

Gregor Honsel: Das macht einfach und auch sehr anschaulich sind und sehr pointiert und sehr

Gregor Honsel: prägnant das alles erklären können und ich finde die Leute da immer echt klasse

Gregor Honsel: und allein deshalb macht es Spaß.

Nils Bolder: Ich hatte die ganze Zeit im Kopf, wie du Supernova gesagt hast und ich mich

Nils Bolder: gefragt habe, ist das die Mehrzahl von Supernova? Sagt man Supernova?

Nils Bolder: Da habe ich auch noch was gelernt. Auch bei den Dokus?

Gregor Honsel: Ja, genau. Ich dachte jetzt rein inhaltlich, ich gucke es ja regelmäßig und ich vergesse die eine,

Gregor Honsel: ich vergesse immer wieder die Hälfte, aber einiges kommt mir dann noch bekannt

Gregor Honsel: vor und denke ich, ja, hast du schon mal gehört.

Gregor Honsel: Aber da waren jetzt auch zum Beispiel zum Thema Unendlichkeit,

Gregor Honsel: dachte ich echt, boah, kann das sein?

Gregor Honsel: Also ich dachte immer, mein Halbwissen aus den ganzen Astrodokus,

Gregor Honsel: die ich bisher gesehen habe, besteht darin, dass halt das Universum...

Gregor Honsel: Endlich ist im Sinne, wie eine Kugel endlich ist. Sie hat halt keinen Anfang

Gregor Honsel: oder kein Ende, wenn du drüber läufst.

Gregor Honsel: So als Ameise auf dem Luftballon oder als Mensch auf der Erde.

Gregor Honsel: Aber sie ist trotzdem nicht unendlich. Und in der Folge Unendlichkeit,

Gregor Honsel: die ich sehr empfehlen kann, also die mir auch von den neuen Folgen am besten

Gregor Honsel: gefallen hat, ist das nochmal so mind-boggling.

Gregor Honsel: Fällt mir jetzt auch kein deutsches Wort für ein.

Gregor Honsel: Ja, mind-boggling, dass das offenbar wieder eine überholte oder zumindest eine

Gregor Honsel: infrage gestellte Lehrmeinung ist,

Gregor Honsel: dass es mit dieser Luftballon-Metapher eben doch nicht so ist,

Gregor Honsel: sondern dass es halt doch jetzt wieder nach den Erkenntnissen eine offene Option

Gregor Honsel: ist, dass das Universum tatsächlich unendlich ist.

Nils Bolder: Und zwar nicht unendlich wie eine Kugel, sondern endlich unendlich.

Gregor Honsel: Nee, dass es einfach nicht aufhört. Also wie auch immer, dass es halt immer weitergeht.

Gregor Honsel: Oder eine Kugel ist ja unendlich aber geschlossen, also sagen wir unendlich

Gregor Honsel: und lichtgeschlossen, unendlich und offen in jede Richtung oder so,

Gregor Honsel: glaube ich, weiß ich nicht guck's doch dann,

Gregor Honsel: ja jedenfalls ist das ja,

Gregor Honsel: für mich war es neu, ich weiß nicht wie korrekt das jetzt den Forschungsstand

Gregor Honsel: wiedergibt aber da ja auch die viele Forscher und Forscherinnen da interviewt

Gregor Honsel: werden, denke ich mal, ist das wissenschaftlich inhaltlich schon seriös und

Gregor Honsel: ich verstehe es immer noch nicht. Es ist mind-boggling.

Gregor Honsel: Aber muss man einfach mit leben, dass man nicht alles versteht.

Nils Bolder: Das ist ein schöner Abschluss dazu.

Andrea Hoferichter: Da können wir uns alle wiederfinden.

Nils Bolder: Ja, und das war es auch wieder dann für diese Woche mit Weekly.

Nils Bolder: Aber ich sage schon mal, bis dahin. Tschüss.

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